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Städtetrips mit Kids: Kopenhagen und Stockholm

Der Touristenbus in Richtung Stadtzentrum startet seine Tour direkt vor unserem Wohnmobilstellplatz City Camp mitten im Industriehafen. Es ist ein sonniger Sonntagmorgen in Kopenhagen. Am Christiansborg Schloss – das heute Parlaments- und Regierungssitz ist – steigen wir aus und gehen über die Torvegade-Brücke zu Fuß in das Viertel Christianshavn. Um diese Uhrzeit haben wir Christianshavn noch fast für uns allein. Wir schlendern einen der vielen Kanäle entlang und genießen die Stille und das langsame Erwachen der Stadt. Neben uns sind vor allem einige Frühsportler als Jogger auf der Straße oder in Kanus auf dem Wasser unterwegs. An einigen Straßencafés werden die ersten Stühle vor die Tür gestellt. Christianshavn ist ein typisches urban-alternatives Viertel – ganz nach unserem persönlichen Geschmack.  Wer es noch alternativer mag, sollte den Weg etwas weiter bis zur Freistadt Christiana fortsetzen. Dabei handelt es sich um eine autonome Wohnsiedlung auf einem ehemaligen Militärgelände, die von der Stadt nun schon seit 1971 geduldet wird und sich mittlerweile zu einer Touristenattraktion entwickelt hat. Kopenhagen strahlt an diesem Sonntagmorgen eine lässig-entspannte Stimmung aus. Diese überträgt sich auch auf uns und unsere Kinder. Kein Stress, kein Streit, keine Ungeduld obwohl wir ohne konkretes …

Etagenbett statt all-inclusive: Familienurlaub in der Jugendherberge

Sarah ist doof! Marco liebt Lisa. Diese und noch einige weniger jugendfreie, mit buntem Filzstift an die Decke des Etagenbett gekritzelte Sprüche begleiten uns heute beim Einschlafen. Eigentlich war ich mir sicher, dass nach diversen Klassenfahrten und Aufenthalten in Schullandheimen dieses Kapitel endgültig beendet ist. Aber auf Reisen mit dem eigenen Nachwuchs muss man seine festen Prinzipien halt immer mal wieder aufgeben. Nachdem wir in der Vergangenheit schon ein Kinderhotel am anderen Ende der Komfort-Skala ausprobiert haben, schien uns für einen Wochenendaufenthalt in Karlsruhe diesmal eine preisgünstige, zweckmäßige und hoffentlich auch kinderfreundliche Unterkunft angebracht. Wir waren daher gespannt ob die klassische Jugendherberge tatsächlich eine passende Unterkunftsalternative auch für künftige Familienreisen ist. Bei der Ankunft finden wir uns dann auch sehr schnell in der typischen Jugendherbergs-Atmosphäre wieder. Aus einem Fenster im 1. Stock weht eine südamerikanische Nationalfahne. In der Eingangshalle stellen wir fest, dass diese zu einer Gruppe von ecuadorianischen Austauschülern gehört, die gefühlt die gesamte Jugendherberge auf allen Fluren und Gängen bevölkern. Die Begrüßung an der Rezeption fällt dann sehr freundlich und persönlich aus. Als …